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Kugelgrill Test 2019 – Die besten Kugelgrills im Vergleich

Amerikanisches Barbecue

Der Kugelgrill mit Ablage, erfunden vom US-Amerikaner George Stephen im Jahre 1956, unterscheidet sich von anderen Grillgeräten vor allem durch seine spezielle Grilltechnik, bei der kein Bratfett auf die Kohle tropft.

Das Besondere an einem Kugelgrill mit Ablage ist auch, dass größere Fleischteile, wie zum Beispiel ganze Braten, in ihm zubereitet werden können. Dank seines Deckel ist der Kugelgrill ein echtes Allroundtalent. Mit ihm können Steaks, Fisch und andere leckere Grillgerichte im Nu optimal zubereitet werden können. Ein Kugelgrill mit Tisch bietet ausreichend Stauraum für das Grillgut.

Der Unterschied vom Kugelgrill liegt in der Hitzeregulierung: Das Brennmaterial liegt beim Kugelgrill in der unteren Hälfte des Grills auf einem Kohlerost. Durch eine kleine Öffnung wird dem Grill von unten stets Frischluft zugeführt. Über dem Kohlerost befindet sich separat ein Grillrost.

Mit einer regulierbaren Luftzufuhr lässt sich die Gartemperatur gut regulieren. Bei einigen Produkten kann die Temperatur auch mit einem Thermometer kontrolliert werden. Ist die Grillhaube mit einem Scharnier an der unteren Hälfte des Grills befestigt, kann man sie auch als Windschutz nutzen. Ein Grillwagen, der mit Rädern und Griff ausgestattet ist, erleichtert den Transport.

Kugelgrill Test Kaufberatung

Kugelgrills gibt es nicht nur für die Nutzung von Holzkohle. Man kann auch Elektro- und Gas Kugelgrill Modelle erwerben. Ist ein Kugelgrill oder Smoker zum Räuchern besser geeignet? Auch Räuchern im Kugelgrill ist möglich. Ausschlaggebend ist immer die Zeit und Grillmethode, womit die Speisen zubereitet werden. Denn Steak, Würstchen und Co. sind bei einem Kugelgrill mit geschlossenem Deckel schneller gar als auf einem herkömmlichen Grill. Das Gleiche gilt für Beilagen, wie Gemüse oder aber auch Fisch. Man könnte sogar eine Pizza im Kugelgrill backen. Es gibt viele verschiedene Kugelgrill Rezepte. Die Verwendung eines Kugelgrills spart Zeit und ist ungefährlich für die Gesundheit, da es zu keiner schädlichen Dampfentwicklung kommt.

Was ist so besonders an einem Kugelgrill?

Schwarzer Kugelgrill

Die runde, kugelartige Formgebung unterscheidet dieses besondere Grillmodell von allen anderen Gerätschaften auf dem Markt. Ein Kugelgrill oder Mini Kugelgrill besteht aus zwei circa gleich großen Kugelhälften. Die obere Hälfte ist dabei entweder aufklapp- oder abnehmbar. Der Vorteil liegt unter anderem darin, dass es einen mit Luft gefüllten inneren Bereich gibt und die Kohle dadurch nicht auf dem Boden liegt. Die Folge ist, dass mehr Hitze entsteht.

Was einen Kugelgrill ebenfalls besonders macht, ist, dass der Grillrost über der Holzkohle in der Höhe verstellbar ist. Der Abstand zur Glut kann also zum Grillgut angepasst werden. Durch eine speziell geformte Auffangschüssel tropft das Bratfett nicht auf die Kohle und es entsteht kein ungesunder Rauch.

Das Kugelgrill reinigen fällt im Anschluss an die Benutzung sehr leicht. Darüber hinaus befinden sich Lüftungslöcher im Deckel und in der Feuerschale des Kugelgrills. Diese Lüftungslöcher lassen sich öffnen oder schließen, wodurch die Temperatur im Inneren der Garkammer beeinflusst und bei Bedarf verändert werden kann. Kugelgrills sind mit 3 oder 4 Beinen versehen und gewährleisten somit einen sicheren Stand, auch auf unebenem Gelände.

Die meisten auf dem Produktmarkt erhältlichen Geräte, von renommierten Kugelgrill Marken, sind mit 2 Rädern an den Beinen versehen und daher unkompliziert an jeden Platz zu transportieren.

Welche Vor- und Nachteile hat ein Kugelgrill mit Abdeckhaube?

Vorteile: Im Vergleich zu anderen Grillarten kann ein feststehender oder mobiler Kugelgrill zum Mitnehmen schneller die benötigte Hitze entwickeln. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Holzkohle Kugelgrill, Elektro Kugelgrill oder Gas Kugelgrill handelt. Besonders positiv ist, dass in der zur Verfügung gestellten, großen Garkammer bei Bedarf ein ganzer Braten zubereitet werden kann. Je nachdem ob Kohle oder Briketts verwendet werden, lässt sich sogar ein angenehm rauchiger Geschmack herstellen. Dabei kann man mit dem Grill Heißräuchern und Kalträuchern.

Rauch steigt aus geschlossenem Grill

Ein weiterer nennenswerter Vorteil ist, dass durch das indirekte Grillen kein Tropfen Fett auf die Kohle spritzen kann. Positiv ist dabei vor allem, dass keine giftigen, gesundheitsschädlichen Dämpfe entstehen. Des Weiteren vorteilig zu erwähnen ist, dass durch die regelbare Luftzufuhr die Garraum-Temperatur eingestellt werden kann.

Erwähnenswert beim Kugelgrill ist ebenfalls, dass durch die Fettauffangschale, welche mit Wasser gefüllt ist, die Luftfeuchtigkeit in der Garkammer erhöht wird und das Grillgut zarter sowie saftiger wird.

Nachteile: Als Nachteil beim Edelstahl Kugelgrill kann zum Beispiel das höhere Gewicht genannt werden, aber der Grill kann durch die Räder sehr einfach umgestellt und bewegt werden. Weiters braucht ein Kugelgrill mehr Platz und einen etwas größeren Stauraum. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Anschaffungskosten vom Gas- oder Elektro Kugelgrill deutlich höher als bei anderen Grillarten ausfallen.

Welchen Durchmesser sollte der Kugelgrill für indirektes Grillen bestenfalls besitzen?

Der Kugelgrill sollte, damit er vielfältig und auch für mehr als 4 Personen benutzt werden kann, einen entsprechenden Durchmesser besitzen. Die gängigsten Durchmesser im Kugelgrill-Segment sind 47 Zentimeter und 57 Zentimeter groß. Welche Größe letztendlich die Richtige ist, hängt unter anderem davon ab, wieviel Geld man für das Grillgerät ausgeben möchte. Grundsätzlich gilt allerdings: Die Grillfläche ist nur durch mehr Grillfläche zu ersetzen. Grillexperten, wie Stiftung Warentest, raten immer zu einem großen Durchmesser, wobei die Größe auch passend zum Stellplatz ausfallen muss.

Welches Kugelgrill Zubehör ist empfehlenswert?

Damit die zum Anzünden des Grills verwendeten Briketts oder die Holzkohle auch vernünftig entzündet werden können, benötigt man einen Anzündkamin sowie einen entsprechenden Grillanzünder. Von Spiritus zum Kugelgrill anzünden wird in jedem Fall abgeraten. Spiritus ist gefährlich und es setzen sich durch den Spiritus entstehende Gase auf dem Grillgut ab. Diese sorgen wiederum für einen schlechten Geschmack. Weiteres Zubehör für einen Kugelgrill mit Thermometer, wie Grillzange, Pfannenwender, Grillhandschuhe und Ähnliches sollte ebenfalls nicht fehlen.

Ist ein Deckelthermometer im Holzkohle Kugelgrill wichtig?

Gemüsespieße auf Holzkohle KugelgrillHat man sich für einen Kugelgrill mit Deckel entschieden, steht man vor der Entscheidung, ob ein Deckelthermometer wirklich wichtig ist oder nicht. Grundsätzlich ist es so, dass dieses Thermometer einen ungefähren Anhaltspunkt über die Temperatur im Garraum des Kugelgrills gibt. Es liefert aber definitiv niemals einen exakten Wert, auch wenn das vom Hersteller versichert wird. Für eine hochpräzise Messung der Temperatur ist ein externes Thermometer für den Kugelgrill notwendig.

 

Die Vorteile und Nachteile eines Kugelgrills:

Vorteile:

  • Dank der runden Form wird die Hitze im Grill gleichmäßig verteilt
  • Deckel und Lüftungsschlitze begünstigen eine ideale Temperatur im Grillinnern
  • Der große Raum unter dem Deckel macht das Garen von großem Grillgut möglich
  • Direktes und indirektes Grillen ist möglich
  • Kugelgrills können in der Regel gut transportiert werden (Räder, klappbar oder kleine tragbare Modelle)
  • Holzkohle Kugelgrill: authentische Grillstimmung-und Geschmack
  • Elektro-und Gas-Kugelgrill: kein offenes Feuer, fast rauchfrei, keine Verschmutzung durch Kohle, gesündere Art der Zubereitung, Temperatureinstellung ist einfacher
  • Elektrogrills können als Indoor-(Tisch)Grill verwendet werden
Nachteile:
  • Holzkohle: Rauchentwicklung, Schmutz, Kohlereste, Temperaturregulierung schwierig
  • Elektro: Längere Aufheizzeit
  • Gas: Transport schwieriger